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U81-Infoabend – Weiterhin dringend Spenden benötigt

Das Aktionsbündnis gegen die U81-Hochbrücke hatte zusammen mit dem Heimat- und Bürgerverein am 05.12.2019 zu einer Informationsveranstaltung in die Jonakirche eingeladen. Das Interesse war sehr hoch, mit etwa 150 Bürgerinnen und Bürgern war der Kirchenraum an diesem Nikolausvorabend bis auf den letzten Platz gefüllt.

Nach einleitenden Worten des gastgebenden Pfarrers Daniel Kaufmann sowie Siegfried Küsel vom Heimat- und Bürgerverein führte Alexander Führer vom Aktionsbündnis durch den Abend. Führer dokumentierte dabei grob die Abfolge der U81-Entwicklungen seit 2011 und den Verlauf der letzten Wochen. Die vorgestellte Präsentationsunterlage ist hier einsehbar.

Vorsicht vor Falschinformationen
Festzuhalten ist, dass das OVG Münster bis dato noch keine Entscheidung über die am 4. Oktober 2019 eingereichte Klage nebst Antrag auf aufschiebende Wirkung getroffen hat. Nach letzter Auskunft des Gerichts ist vor März 2020 damit auch nicht zu rechnen. Lediglich den Antrag auf Erlass einer Zwischenentscheidung, welcher als Reaktion auf die begonnenen Rodungsarbeiten am 12. November 2019 gestellt wurde, hat das OVG zwischenzeitlich abgewiesen.

Führer wies mit aller Deutlichkeit darauf hin, dass das Gericht hiermit lediglich über den zuletzt gestellten „Eil-Eil-Antrag“ entschieden hat. Wie wichtig dies ist, verdeutlichte er anhand einer sogenannten Sachdarstellung der Stadt Düsseldorf im Rahmen der Ratssitzung am 28.11., in welcher der Rat fälschlicherweise darüber unterrichtet wurde, das OVG folge dem Antrag auf aufschiebende Wirkung der Klage (also einem Teil des am 04.10. eingereichten Pakets) nicht.

Vor diesem Hintergrund betonte Führer, dass alle U81-Verlautbarungen, die in der Presse oder – wie in diesem Fall – in städtischen Unterlagen verbreitet werden, mit der notwendigen Skepsis hinsichtlich sachlicher Richtigkeit kritisch zu lesen und zu hinterfragen sind. Entscheidend sei, so Führer, wie das OVG in der Hauptsache entscheiden wird. Mit Verweis auf die substanziierte und 128 Seiten starke Klageschrift bekräftigte er, dass es gute Gründe gibt, zuversichtlich zu sein, die Politposse rund um den Brückenbau aufhalten bzw. gänzlich stoppen zu können.

Klageführer mit finanziellen Mitteln unterstützen
Im Anschluss seines Vortrags ging Führer noch auf etliche Fragen sowie Statements aus dem Kreis der Anwesenden ein. Martin Löffler, Vorstandmitglied des Heimat- und Bürgervereins, schloss die Diskussionsrunde ab mit dem dringenden Appell, weiter mit Spendengeldern dazu beizutragen, dass die Klage und alle weiteren sich daraus ergebenden juristischen Schritte finanziert werden können.

Der Heimat- und Bürgerverein Lohausen-Stockum e.V. schließt sich dieser Bitte hiermit explizit an. 

Bankverbindung Aktionsbündnis U81:
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE03 3005 0110 1007 0903 41
BIC: DUSSDEDDXXX

Weitere Informationen hierzu sowie zu den Möglichkeiten, eine Spendenbescheinigung zu erhalten, sind Seite 29 der o.a. Präsentation zu entnehmen.

An dieser Stelle sei speziell und ausdrücklich den Familien und Anwohnern der Lilienthalstraße gedankt, die die Klage formal führen und die damit - über die grundsätzlich sehr belastende Situation hinaus - obendrein jede Menge Zusatzaufwand zu bewältigen haben.

Text: Harald Schmidt
Fotos: Harald Schmidt

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